Herbst
1989
Öl auf Karton
49 × 69 cm
Werk-Nr. 1938–2026–013
Pries: 1511,30
Zwischen den hellen, von Nebel und Schnee berührten Bergen und den warmen Rot- und Brauntönen des Hanges entfaltet sich eine herbstliche Landschaft von großer Stimmungskraft. Das Bild lebt vom Gegensatz zwischen kühler Ferne und warmer Erde. So entsteht ein Werk, das den Herbst als Jahreszeit der Tiefe, Reife und stillen Dramatik zeigt.
Herbst
Dieses Werk zeigt den Herbst nicht als sanftes Verblassen, sondern als eine Landschaft voller innerer Spannung und farblicher Dichte. Im Hintergrund heben sich die hohen, hellen Berge fast geisterhaft aus Nebel, Wolken und Schnee heraus, während im Vordergrund die warmen Rot-, Braun- und Ockertöne des Hanges die ganze Erdigkeit und Reife der Jahreszeit tragen. Gerade diese Gegenüberstellung von kühler Höhe und warmer Tiefe macht die besondere Wirkung des Bildes aus. Es wirkt, als würden sich zwei Welten begegnen: die stille Ferne des Gebirges und die farbgesättigte Nähe der herbstlichen Erde.
Besonders eindrucksvoll ist die freie, fast visionäre Malweise, in der sich Formen teilweise auflösen und wieder verdichten. Dadurch erscheint die Landschaft nicht nur als topografischer Ort, sondern als Stimmungsraum, in dem Licht, Wetter, Jahreszeit und Erinnerung ineinander übergehen. Der kleine Bachlauf im unteren Bereich und die angedeuteten baulichen Formen am Hang verleihen dem Bild zusätzliche Lebendigkeit und lassen es zugleich menschlich nah wirken. So entsteht ein Werk, das den Herbst als kraftvolle, vielschichtige und beinahe geheimnisvolle Jahreszeit erfahrbar macht — zwischen Leuchten, Vergehen und stiller Größe.
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Artur Emich
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