Herbst auf der Fensterbank
1974
Öl auf Karton
70 × 50 cm
Werk-Nr. 1938-2026-005
Pries: 1130,50
Blüten, Zweige und fallendes Laub verbinden sich zu einem stillen Arrangement zwischen Fülle und Vergänglichkeit. Das Licht ruht weich auf den Formen und lässt Gelb, Ocker, Rot und gedämpfte Brauntöne in warmer Ruhe aufleuchten. Das Werk wirkt wie eine leise Erinnerung daran, dass Schönheit oft gerade im Wandel ihren tiefsten Ausdruck findet.
Herbst auf der Fensterbank
Dieses Werk zeigt ein herbstliches Stillleben von großer Wärme und stiller Nachdenklichkeit. Auf der Fensterbank liegen Zweige, Blätter und Blüten nicht als strenges Arrangement, sondern wie zufällig gesammelt in einem Augenblick, der gerade dadurch besonders wahrhaftig wirkt. Das Glas mit den leuchtenden Blumen setzt einen frischen, lebendigen Akzent, während sich daneben das fallende Laub in weicheren, gedämpften Farbtönen ausbreitet. So entsteht ein Bild, das nicht nur Dinge zeigt, sondern eine Jahreszeit fühlbar macht.
Besonders eindrucksvoll ist das Zusammenspiel von Licht, Farbe und Materialität. Die Gelb-, Ocker-, Rot- und Brauntöne sind warm und reich, ohne schwer zu werden, und geben dem Bild eine ruhige innere Glut. Die Fensterbank selbst wirkt wie eine stille Bühne, auf der sich Fülle und Vergänglichkeit begegnen. Gerade diese Spannung macht den Reiz des Werkes aus: Es spricht nicht vom Ende, sondern vom stillen Reichtum des Herbstes, von gesammelter Schönheit und von der besonderen Würde der Dinge im Vergehen.
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Artur Emich
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