Sommerhang in Gelb

Herbst im Gebirgstal

1989
Öl auf Kunstkarton
70 × 50 cm
Werk-Nr. 1938-2026-061

Private Sammlung, Deutschland

Dieses Bild zeigt eine Gebirgslandschaft im leuchtenden Herbstlicht, durchzogen von Nebel, Wald und stiller Weite. Die warmen Höhenzüge, die kühlen blauen Fernen und die schlanken Baumstämme im Vordergrund verleihen dem Werk Tiefe, Spannung und eine besondere Atmosphäre. So entsteht ein Bild voller Licht, Übergang und stiller Naturkraft.

Über das Kunstwerk

Auflage

Einzigartiges Kunstwerk

Signatur

Kunstwerk von Hand signiert

Technik

Gemälde: Öl

Abmessungen in cm

70 x 50 x 0,5 cm Höhe × Breite × Tiefe

Trägermaterial

Gemälde auf Kunstkarton

Rahmen

Nicht gerahmt

Standort des Kunstwerks

Private Sammlung, Deutschland

Herbst im Gebirgstal

In diesem Werk begegnen sich verschiedene Ebenen der Landschaft in einer besonders eindrucksvollen Weise. Im Vordergrund stehen hohe, schlanke Baumstämme und dunklere Waldpartien, die dem Bild eine ruhige vertikale Ordnung geben. Dahinter öffnen sich Nebelschichten und lichte Fernräume, aus denen schließlich die herbstlich leuchtenden Höhenzüge emporsteigen. Noch weiter im Hintergrund erscheinen die kühlen, mächtigen Gebirgsformen, die dem Bild seine große Weite und seine innere Spannung verleihen. Gerade dieser Wechsel zwischen nah und fern, zwischen Wald und Gebirge, zwischen Dunst und Klarheit, macht den besonderen Reiz des Werkes aus.

Besonders eindrucksvoll ist die Farbdramaturgie. Im unteren Bildraum herrschen gedämpfte Grün-, Braun- und Blautöne vor, die dem Wald und den Nebelzonen eine ruhige, geheimnisvolle Stimmung verleihen. Darüber brechen die warmen Ocker-, Gold- und Rosatöne der herbstlichen Höhenzüge auf und setzen ein leuchtendes Gegengewicht. Die fernen Berge in kühlem Blau verstärken diesen Kontrast noch und geben der Komposition eine fast monumentale Tiefe. So lebt das Bild nicht nur von seiner Landschaft, sondern ganz wesentlich vom Übergang der Farben und Stimmungen. Es zeigt nicht einen starren Ort, sondern einen Augenblick, in dem Licht, Luft und Erde in eine besonders dichte Beziehung treten.

Das Werk besitzt eine stille, fast meditative Atmosphäre. Es erzählt von der Schönheit des Übergangs — vom Nebel zum Licht, vom Tal zur Höhe, vom Wald zur offenen Bergwelt. Die aufragenden Stämme im Vordergrund wirken wie stille Zeugen dieser Landschaft und geben dem Bild eine menschlich erfahrbare Nähe, obwohl die Ferne des Gebirges groß und unnahbar erscheint. „Herbstlicht im Gebirge“ ist damit ein Werk von großer atmosphärischer Tiefe und malerischer Kraft — ein Bild, das nicht nur Landschaft zeigt, sondern ein Gefühl von Höhe, Stille und leuchtendem Übergang vermittelt.

Kontakt

Artur Emich
Telefon 0 54 59 – 58 56 30
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