Sommerhang in Gelb

Sommerfeld

1995
Öl auf Leinwand
85 × 60 cm
Werk-Nr. 1938–2026–032

Pries: 1511,30

Dieses Bild zeigt die stille Weite eines sommerlichen Feldes unter einem großzügigen Himmel. Das leuchtende Gelb der reifen Fläche trifft auf die dunklere Baumgruppe am Horizont und schafft einen klaren, ruhigen Bildaufbau. So entsteht ein Werk voller Licht, Offenheit und ländlicher Sommerstimmung.

Über das Kunstwerk

Auflage

Einzigartiges Kunstwerk

Signatur

Kunstwerk von Hand signiert

Technik

Gemälde: Öl

Abmessungen in cm

85 x 60 x 2 cm Höhe × Breite × Tiefe

Trägermaterial

Gemälde auf Leinwand

Rahmen

Nicht gerahmt

Standort des Kunstwerks

Deutschland

Sommerfeld

In diesem Werk wird die Landschaft auf ihre wesentlichen Elemente verdichtet: Feld, Baumgruppe, Himmel und Ferne. Gerade diese Einfachheit verleiht dem Bild seine besondere Kraft. Das weite Sommerfeld breitet sich offen vor dem Betrachter aus und nimmt mit seinem leuchtenden Gelb fast die ganze Bildfläche ein. Es wirkt nicht nur als Boden oder Landschaftsraum, sondern als Träger von Licht, Wärme und Jahreszeit. Die sanften Spuren und Bewegungen im Feld beleben die Fläche und verhindern jede Starre, sodass das Bild trotz seiner ruhigen Ordnung lebendig bleibt.

Die dunklere Baumgruppe am Horizont bildet dazu einen wirkungsvollen Gegenpol. Sie sammelt den Blick, gibt der Weite Halt und schafft einen stillen Mittelpunkt innerhalb der offenen Landschaft. Kleine Häuser in der Ferne treten nur zurückhaltend hervor und verstärken den Eindruck eines ländlichen Raums, der von Natur und menschlicher Gegenwart gleichermaßen geprägt ist. Über allem liegt ein großer Himmel mit weichen, hellen Wolken, die dem Bild Luft, Tiefe und eine sanfte Bewegung verleihen. So entsteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Erdverbundenheit und Offenheit, zwischen Fläche und Ferne, zwischen Ruhe und lebendigem Licht.

Das Werk lebt von seiner stillen Klarheit. Es zeigt keine dramatische Szenerie, sondern die Schönheit eines einfachen Sommermoments, wie er sich auf dem Land immer wieder findet und doch niemals ganz derselbe ist. Gerade in dieser Schlichtheit liegt seine poetische Wirkung. Das Feld erscheint wie ein Raum der Ruhe, der Reife und des Innehaltens, während der Himmel dem Bild Weite und Atem gibt. So wird das Werk zu einem Bild des Sommers in seiner stillen Fülle — warm, offen und von einer unaufdringlichen, tiefen Schönheit getragen.

Kontakt

Artur Emich
Telefon 0 54 59 – 58 56 30
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