Winter am Waldrand
1988
Öl auf Karton
60 × 40 cm
Werk-Nr. 1938-2026-012
Pries: 928,20
Dieses Bild zeigt die stille Kraft eines Wintertages am Rand des Waldes. Schnee, Schatten und dunkle Tannen verbinden sich zu einer ruhigen, klaren Landschaft voller Kälte und Licht. So entsteht ein Werk von stiller Tiefe und winterlicher Konzentration.
Winter am Waldrand
In diesem Werk wird der Winter nicht als bloße Jahreszeit, sondern als eigener Zustand der Landschaft erfahrbar. Die schneebedeckte Fläche im Vordergrund öffnet den Raum weit und ruhig, während die dunklen Tannen am Waldrand eine kraftvolle, schützende Gegenform bilden. Zwischen Licht und Schatten, kalten Blautönen und wärmeren braunen Partien entsteht eine feine, ausgewogene Spannung. Das Bild wirkt still, aber keineswegs leer — vielmehr ist es erfüllt von jener besonderen Präsenz, die verschneite Landschaften ausstrahlen.
Auffällig ist die malerische Behandlung des Schnees. Er erscheint nicht einfach weiß, sondern lebt von zarten bläulichen, violetten und warmen Tönen, die ihm Tiefe und Bewegung verleihen. Gerade dadurch wird die winterliche Fläche lebendig und atmosphärisch dicht. Die dunklen Baumgruppen setzen dazu markante Akzente und geben dem Bild Halt, während der Hintergrund in kühlen, lichten Tönen in die Ferne führt. So entsteht eine Landschaft, die gleichzeitig offen und gesammelt, kalt und doch von innerem Licht getragen wirkt.
Das Werk besitzt eine stille, fast meditative Ausstrahlung. Es erzählt von Winterruhe, von klarer Luft und von dem Moment, in dem Natur alles Überflüssige ablegt und auf Form, Licht und Raum reduziert erscheint. Gerade darin liegt seine Stärke: Das Bild zeigt nicht nur eine Winterlandschaft, sondern ein Gefühl von Sammlung, Stille und Beständigkeit. „Winter am Waldrand“ ist damit ein Werk, das durch seine Zurückhaltung berührt und durch seine klare, ruhige Schönheit lange nachwirkt.
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Artur Emich
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